Treibball

Treibball wurde von Jan Nijboer entwickelt um Hütehunden eine angemessene Beschäftigung zu ermöglichen, auch ohne Schafsherde. Es ist jedoch umstritten Treibball mit Schafehüten oder Treiben zu vergleichen. Im Großen und Ganzen ist es eine schöne Beschäftigung für Mensch und Hund, bei dem der Bewegungsdrang und auch die geistige Auslastung der Vierbeiner nicht zu kurz kommt! Statt Schafe benutzt man Gymnastikbälle, 8 Stück, sie sollen so schnell wie möglich unter Anleitung des Hundeführers in ein Tor getrieben werden.

 

Die Bälle werden einige Meter vom Tor entfernt im Dreieck angeordnet, ähnlich wie die Startaufstellung der Billiardkugeln. Der Hund wird nun von seinem Hundeführer an die Spitze des Dreiecks geschickt. Nun muss er einen Ball nach dem anderen ins Tor treiben. Aufgabe des Hundeführers ist es den Hund mit Ball ins Tor zu lenken und ihn anschließend wieder erneut zu einem Ball zu schicken. Bis alle 8 Bälle "zu Hause" sind. Beim Treibball muss der Hund also auf große Distanz kontrollierbar sein, er muss sich zügig von seinem Hundeführer entfernen und noch von weitem dirigierbar sein. Bei Turnieren startet man in verschiedenen Leistungsklassen (Funklasse und Klasse 1 - 3). Da Treibball im Vergleich zu Agility eine geringe Belastung der Knochen darstellt, kann es auch bis ins hohe Alter betrieben werden.

 

Ansprechpartner Treibball:
Conny Götte
E-Mail: