🐾 Gesichter unseres Vereins

Unser Verein lebt von den Menschen und Hunden, die ihn gestalten.
Von ihren Geschichten, ihren Wegen, ihren Herausforderungen und Erfolgen – und von dem, was sie miteinander verbindet.

 

In der Reihe „Gesichter unseres Vereins“ stellen wir Mitglieder und ihre Hunde vor:
langjährige Wegbegleiter und neue Gesichter, Ehrenamtliche, Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Sportbegeisterte und Genießer. Hunde aus dem Tierschutz, Familienhunde, Sportpartner, Senioren und Nachwuchs.

 

Jedes Porträt erzählt eine persönliche Geschichte.
Es geht um Ankommen und Dazugehören, um Lernen und Wachsen, um Geduld, Vertrauen und Gemeinschaft.
Und darum, was unseren Verein ausmacht: Zusammenhalt, Offenheit und die Freude am Miteinander – mit und ohne Hund.

Diese Reihe zeigt, wie vielfältig unser Vereinsleben ist. Und dass hier jeder seinen Platz finden kann.

 

 

20.02.2026

Melanie mit Polly

Wir stellen vor: Polly und ihr Frauchen Melanie

 

Hallo, ich bin Polly.


Ich bin fünf Jahre alt und eine Border-Collie-Hündin – mit ordentlich Energie in den Pfoten und viel Freude am gemeinsamen Training.

Noch bevor ich bei meinen Menschen eingezogen bin, standen Herrchen und Frauchen schon oft als Zaungäste beim Agility-Training. Beim Zuschauen haben sie davon geträumt, irgendwann einmal mit mir über den Platz zu flitzen. Dass dieser Traum Wirklichkeit wird, war also eigentlich nur eine Frage der Zeit.

 

Da ich als Welpe zu meiner Familie kam, musste ich mich zunächst noch etwas gedulden – Agility war für meine Knochen noch nichts. Stattdessen habe ich im Welpenkurs erste Erfahrungen gesammelt und später einen Basis-Kurs im Verein besucht. Dort durfte ich unter anderem an meiner Toleranzgrenze arbeiten – was meinem Frauchen übrigens auch ganz gutgetan hat. Und dann war es endlich soweit: Ich durfte auf den Platz zu den anderen „Sportskanonen“.
Ganz behutsam wurde ich an die Geräte herangeführt, damit ich mich nicht verletze. Mein Frauchen lernte die Kommandos, ich lernte, auf sie zu achten – und gemeinsam haben wir gelernt, uns im Parcours gegenseitig zu unterstützen. Das hat unsere Bindung noch einmal deutlich gestärkt.

Ob Tunnel, Wippe, A-Wand oder Steg – ich liebe es, mit Volldampf durch den Parcours zu flitzen.


Und wenn ich mal nicht genau weiß, ob ich links oder rechts über die Hürde springen soll, hilft die Trainerin geduldig weiter. Wobei… ehrlich gesagt weiß ich meistens ganz genau, wo es langgeht – mein Frauchen „verläuft“ sich eher mal im Parcours. Aber wir lachen dann alle herzlich, und genau darauf kommt es uns an: gemeinsam Spaß haben. Und feine Leckerlis gibt’s natürlich auch.

 

Von Anfang an haben wir uns in der Trainingsgruppe willkommen gefühlt.
Keiner lacht den anderen aus, wenn mal etwas schiefgeht, jeder wartet geduldig, bis er dran ist. Und wenn am Ende alle Geräte ordentlich verstaut sind, dürfen wir Hunde – wenn wir möchten – noch ein bisschen herumlaufen, spielen oder einfach den Rasen abschnuppern. Danach bin ich nicht nur körperlich, sondern auch geistig wunderbar ausgelastet – und freue mich auf einen gemütlichen Abend mit Herrchen und Frauchen auf dem Sofa. Für mich gibt es nichts Schöneres.

 

Was wir am meisten lieben?
Gemeinsam Zeit verbringen – und stundenlang auf dem Sofa kuscheln.

 

Wenn wir an den Verein denken, denken wir an die vielen Ehrenamtlichen, die ihn mit Leben füllen, und an das schöne Vereinsgelände, das uns jederzeit zur Verfügung steht. Das ist nicht selbstverständlich – und dafür sind wir sehr dankbar.

 

Motto: „Happy dog, happy wife.“

Ihr Song: Musikalisch passt zu uns am besten Soul & Funk – dann tanzt mein Frauchen mit mir durch die Küche.

 

Liebe Polly mit Herrchen und Frauchen Melanie - schön, dass ihr Teil unseres Vereins seid!
Melanie mit Polly - einfach Liebe

23.01.2026

Sam, Marion und Almo

Wir stellen vor: Marion & Rainer mit Sam & Elmo

 

Marion ist seit rund fünf Jahren Teil des Rainbow Agility Teams – heute unsere 1. Vorsitzende.

Was als gemeinsames Hobby begann, wurde zu einer Herzensaufgabe: Aus der Teilnehmerin wurde erst eine Übungsleiterin, später die Vereinschefin – gewachsen mit den Aufgaben und mit den Hunden.

Zu Marion gehören die zwei „Rabauken“ Elmo (von der Tierschutzorganisation MADRA – Mutts Anonymous Dog Rescue and Adoption) und Sam – Vater und Sohn.

Elmo und Rainer

 

 

 

Elmo kam mit knapp vier Monaten als Tierschutzhund aus Irland in die Familie; der souveräne Sunny, Marions damaliger Hund, hat ihn liebevoll erzogen.

Später fand Elmo auf dem Platz seine große Hundeliebe – und aus dieser Verbindung stammt Sam, der erstgeborene Sohn.

Eigentlich sollte Sam nur „kurz“ bleiben – doch Sunny blühte mit der Aufgabe, den jungen Sam zu erziehen, noch einmal richtig auf.

So wurden aus der geplanten Übergangszeit vier wunderbare gemeinsame Jahre zu dritt.

Sunny begleitet sie nun von der Regenbogenbrücke aus, aber seine Spuren sind überall zu spüren – in Elmos Gelassenheit, in Sams Lernfreude und in Marions Erinnerungen.

Sam

 

 

 

Spitznamen:

• Sam ist das „Krümelchen“ – offiziell Sam the Hobbit, weil er der kleine, dicke aus dem Wurf war.
• Elmo heißt liebevoll „Pupsi“, weil er anfangs häufig gepupst hat.

 

Weg in den Verein & Aktivitäten:

Als bei uns vorübergehend kein Platz frei war, trainierte Marion kurz im Hundeverein Worms.
Sobald Hoopers bei uns startete, war klar: Hier gehören wir hin.

Marion eröffnete später die Alltagsgruppe und gründete auch eine Spürhundesport-Gruppe.

Heute ist Elmo Rentner, mischt aber zuhause oder in der Alltagsgruppe noch mit.
Sam arbeitet im Spürhundesport – und hat bei seinem zweiten Turnier gleich 97 von 100 Punkten erreicht.

Elmo

 

 

Anekdote aus dem Alltag:

Wenn Elmo Aufmerksamkeit will, räumt er den Wäschekorb aus und bringt stolz Socken, Shirts und Spielzeug – seine ganz eigene Form der Hausarbeit, besonders morgens.

 

Was der Verein für Marion bedeutet:

„Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal Trainingsgruppen leite oder im Vorstand bin. Aber man wächst mit seinen Aufgaben – und mit den Hunden.“

Unterstützt wird Marion von Rainer, der den Verein seit Jahren bei Aktionen und im Hintergrund begleitet – Vereinsarbeit als Familiensache.

 

Motto: „Man wächst mit seinen Aufgaben – und mit den Hunden.“

Ihr Song: Otto und Sid: „Mein bester Freund“

 

Liebe Marion. lieber Rainer mit Sam und Elmo - schön, dass ihr Teil unseres Vereins seid!

16.01.2026

Grit mit Fibi
Fibi

Wir stellen vor: Grit & Fibi

Fibi ist sieben Jahre alt und kam mit vier Monaten aus dem Tierschutz Paradies für Tiere e. V.
Um ihr einen weiteren Flug zu ersparen, fuhr Grit nach München und holte sie dort persönlich ab. Danach ging es gemeinsam sechs Stunden mit dem Auto nach Hause – ihre erste große Reise und der Beginn ihres gemeinsamen Weges. Autofahren gehört seitdem einfach dazu. Andere nennen es Fahrt, Fibi nennt es Routine.

Über Fibis Vergangenheit ist nicht viel bekannt. Vermutlich wurde sie als Welpe auf einer Müllkippe gefunden. Schlimme Erfahrungen scheint sie zum Glück nicht gemacht zu haben – sie war neugierig, offen und nicht traumatisiert. Ein vorsichtiger, aber guter Start ins Leben.

 

Der Weg in den Verein war kein gerader.
Zuerst war Grit in einem anderen Verein, der auf Dauer zu weit entfernt war. Auch andere Hundeschulen fühlten sich nicht richtig an – das Bauchgefühl sagte deutlich Nein. Beim Rainbow Agility Team war es anders: die große Fläche, die Ruhe und die Atmosphäre überzeugten. Auch hier brauchte es etwas Geduld, bis alles ins Rollen kam. Mit dem Agility-Training wuchsen Grit und Fibi dann Schritt für Schritt in den Verein hinein.

Lange Zeit war Agility einmal pro Woche ihr fester Ankerpunkt.
Veranstaltungen und Arbeitseinsätze gab es, aber richtig ankommen braucht manchmal Zeit. Freundschaften entstehen eben nicht auf Knopfdruck – sie wachsen. Über die Zeit sind Gespräche, Vertrauen und echte Verbindungen entstanden. Und genau das macht Vereinsleben aus.

 

Fibi ist keine Hündin, die viele Hundekontakte braucht.
Andere Hunde sind für sie eher schwierig. Sie akzeptiert einzelne bekannte Hunde, aber Nähe ist nicht ihr Ding.
Und wenn Grit auf dem Vereinsgelände Rasen mäht, hat Fibi ihren festen Platz: beobachten, aufpassen, alles im Blick behalten. Arbeiten lassen – das können andere. 

Neu dazugekommen ist inzwischen der Spürhundesport – und der trifft genau Fibis Stärke.
Schnüffeln liebt sie. Besonders die T-Shirt-Fetzen vom Herrchen haben es ihr angetan. Da ist sie ganz vorne mit dabei, arbeitet konzentriert und zeigt eindrucksvoll, was in ihrer Nase steckt. Zu Hause wird nun "offiziell" fleißig geübt – mit der Hoffnung, dass genau das ihr Ding wird.

Grit bringt sich auch im Verein ein.


Seit fast einemJahr ist sie als Agi-Beisitzerin im Vorstand aktiv, beantwortet Mails und Anfragen von Interessierten, Neulingen und Mitgliedern und hilft dabei, die passenden Gruppen zu finden. Und wenn irgendwo Unterstützung gebraucht wird, ist sie ebenfalls mit dabei.

 

Den Freilauf nutzt Fibi eher selten.
Wenn sie etwas zum Training sagen dürfte, wäre es meistens wohl:
„Lasst mich bitte in Ruhe. Können wir jetzt nach Hause gehen?“
Außer natürlich, es geht ums Schnüffeln – dann ist sie sofort dabei.


🎶 Motto: „Zusammen – egal wo.“

🎶 Ihr Song: „Angel“ – The Kelly Family

 

Liebe Grit mit Fibi - schön, dass ihr Teil unseres Vereins seid!

09.01.2026

Laika beim Treibball
Rosa mit Laika

Wir stellen vor: Rosa mit ihrer Laika

 

Rosa ist seit rund sieben bis acht Jahren Teil des Rainbow Agility Teams.

Ihre treue Begleiterin Laika, eine inzwischen fast 13-jährige Hütehündin, ein Malinois-Collie-Mix aus dem Tierschutz Malinois Hilfe Deutschland e. V., kam mit etwa vier Jahren zu ihr – mit einigen Baustellen, aber auch mit Potenzial, wie sich später herausstellte.

 

„Laika hatte eine ganz besondere und zugleich gefährliche Macke“, erzählt Rosa lachend.

„Sie hat Autos gehütet! Da wusste ich: Sie braucht eine Aufgabe, aber eine, die zu ihrem Wesen passt.“

Auf der Vereinsseite entdeckte sie die Treibball-Gruppe – und das wurde zum Wendepunkt.

„Ich dachte: perfekt! Sie darf etwas hüten – nur keine Autos.“

 

So begann ihre gemeinsame Reise im Treibball – mit viel Geduld, Konsequenz und Freude.

Die Arbeit tat Laika sichtbar gut: Aus der „Auto-Hüterin“ wurde eine konzentrierte, ausgeglichene Balltreiberin.

Heute haben die beiden mehrere Turniere erfolgreich bestritten. Und obwohl Laika inzwischen Seniorin ist, ist sie noch immer mit Begeisterung dabei. 

 

Zu Laikas Herausforderungen zählt zudem ein verkürztes, steifes Hinterbein – ein Handicap, das sie aber nie ausbremst.

Denn sie überrascht immer wieder:

„Beim letzten Turnier war es über 30 Grad heiß. Die Wettkampfsequenzen wurden deshalb extra kurz gehalten, um die Hunde zu schonen. Ich dachte, meine Omi schafft das nicht mehr – und dann hat sie durchgezogen, als wäre sie halb so alt – und den 2. Platz gewonnen.“

 

Außerdem war Laika anfangs nicht mit jedem Hund kompatibel.

„Wenn sie fremde Hunde sah, war sie sofort auf Habachtstellung – sie hat sie laut verbellt, aber nie gebissen. Ich dachte lange, das kriege ich nie in den Griff.“

Mit viel Ruhe, Vertrauen und schrittweisem Kennenlernen hat Rosa gelernt, solche Situationen gelassen zu managen.

„Heute ist sie viel entspannter. Wenn sie die Hunde kennt, legt sie sich ganz ruhig zwischen sie und genießt einfach. Ich bin stolz darauf, wie weit wir gekommen sind.“

 

Rosa ist inzwischen selbst Übungsleiterin für Treibball, Longieren, die Basisgruppe und eine Quereinsteigergruppe.

„Ich hatte zwar schon Vorkenntnisse, aber was ich hier gelernt habe, ist: Geduld, Geduld, Geduld. Mit Hunden und mit Hundeführern. Mein Hund hat mir beigebracht, mich über kleine Schritte zu freuen und gelassen zu bleiben.“

 

Spitznamen:

Trulla oder Tussi – liebevoll, mit einem Augenzwinkern.

 

Was Rosa am Verein besonders schätzt, beschreibt sie mit Begeisterung:

„Das vielfältige Angebot ist großartig – von Treibball über Longieren, Agility, Hoopers, Suchhundesport, Alltagstraining bis hin zu Seminaren und Workshops.

Aber auch das Miteinander ist etwas Besonderes: die hilfsbereite Gemeinschaft, der Spaß bei Arbeitseinsätzen und das wunderschöne Vereinsgelände, das Mitgliedern jederzeit offensteht.

Das ist nicht selbstverständlich – und genau das macht diesen Verein so einzigartig.“

 

Und ein Herzensanliegen von Rosa an alle Hundeführer und Hundeführerinnen, nach Helga Feddersen Petersen:

 

„Lebt MIT euren Hunden – nicht nur bei euch.

Wenn der Hund mit dir lebt, ist er vertrauensvoll und ausgelassen. Und das ist das Schönste, was man erreichen kann.“

 

Laika zeigt, dass Alter keine Grenze ist, dass ein Handicap kein Hindernis ist und dass jeder Hund – egal wie alt – Bewegung, Freude und Auslastung braucht.

Sie ist ein Vorbild dafür, was möglich ist, wenn Vertrauen, Geduld und Liebe zusammenkommen. 

 

🎶 Motto: „Freude und Gelassenheit.“

Liebe Rosa und Laika, schön, dass ihr Teil unseres Vereins seid!
 

27.12.2025

Wir stellen vor: Claudia mit Fussili & Clea

 

Claudia ist seit 2019 Teil des Rainbow Agility Teams – heute unsere 2. Vorsitzende.

An ihrer Seite: die beiden rumänischen Hündinnen Fussili und Clea, beide acht Jahre alt. Clea ist ein lebhafter Terrier-Mix, Fussili ein fröhlicher Chihuahua-Mix – zwei kleine Persönlichkeiten mit großem Herz.

 

Beide kamen im Alter von etwa einem halben Jahr direkt aus Rumänien, vermittelt durch die Tierhilfe Menorca - eine Organisation, die sich mit viel Engagement für Straßenhunde einsetzt und sie in liebevolle Familien vermittelt.

Claudia hatte bereits zuvor über diese Tierschützer:innen einen Hund adoptiert – die Verbindung besteht bis heute. 

 

Ihre Vereinsgeschichte begann in der Basisgruppe, gefolgt von der Basis II und schließlich der Flexigruppe (Kolibris).

Mit wachsender Erfahrung entdeckte Claudia neue Leidenschaften: Agility, Treibball, Hoopers – und schließlich den Suchhundesport, der besonders Clea großen Spaß macht.

 

Claudias Weg mit Clea war dabei alles andere als einfach:

„Clea war wirklich eine Herausforderung – sie kam aus Rumänien, war zuvor angefahren worden, hatte Narben im Gesicht und ging anfangs auf alles los, was uns begegnete. Ich war kurz davor aufzugeben, aber meine Übungsleiterin aus der Basisgruppe hat mich damals aufgefangen und gesagt: ‚Wenn du mit dieser Einstellung weitermachst, kann es auch nichts werden.‘“

Claudia blieb – und kämpfte sich mit Geduld, Humor und Konsequenz durch.

Heute ist Clea ein sozialer, ausgeglichener Hund, der mit vielen anderen Vierbeinern harmoniert – nicht perfekt, mit ein paar Macken, aber dafür mit Charakter, viel Herz und deutlich entspannter als früher.

 

Spitznamen:

• Clea ist liebevoll das „Cleechen“.

• Fussili heißt zuhause meist „Fussel“ – ihre Tochter nennt sie gern „Flausch“, aber wenn Claudia ruft, dann eben „Fussel“.

 

Im Training und im Alltag zählen für Claudia drei Dinge: Spaß, Ehrgeiz und Zusammenhalt.

„Spaß darf nie fehlen – egal, ob beim Training oder beim Spaziergang. Und der Ehrgeiz hilft, dranzubleiben.“ sagt Claudia.

 

Ihre drei Schlagworte – als Team sind:

Wir sind chaotisch, haben Vertrauen ineinander, dass wir es möglich machen und sind seelenverwandt.

 

Was sie am Verein besonders schätzt?

„Alles! Der Verein ist super organisiert, bietet unglaublich viele Trainingsmöglichkeiten, und die Übungsleiter und Übungsleiterinnen gehen individuell auf jedes Team ein.

Dazu kommt die Gemeinschaft – man hat immer jemanden zum Lachen, Reden oder Wandern. Genau das macht für mich Vereinsleben aus.“

 

🎶 Motto: „Gemeinsam Spaß haben und zusammen weiterkommen.“

🎵 Ihr Song: „Wir sind groß“ – Mark Forster

 

Liebe Claudia mit Clea und Fussili - schön, dass ihr Teil unseres Vereins seid!
Clea
Clea
Fussili
Fussili

19.12.25

Super-Astrid mit Cash
Cash in Aktion

Wir stellen vor: Cash – und er bringt sein Frauchen Astrid gleich mit.

 

Hallo, ich bin Cash. acht Jahre alt, ein Australian Shepherd.
Mein Frauchen Astrid stellt sich nicht so gerne in den Vordergrund – deshalb erzähle ich unsere Geschichte einfach aus meiner Sicht.

 

Ich bin seit knapp sieben Jahren an Astrids Seite. Man könnte sagen: ein Second-Hand-Hund. Aber einer mit vielen Talenten.
Als echter Allrounder passe ich perfekt in die Flexi-Gruppe. Dort ist Astrid seit sehr vielen Jahren ehrenamtlich als Anleiterin aktiv.

Den Verein kennt sie allerdings schon viel länger: 1996 durfte sie das erste Mal im Rainbow Agility Team trainieren, 1997 wurde sie Mitglied. Mit den Hundeleuten ist sie innerhalb von Framersheim zweimal umgezogen, und das heutige Vereinsgelände hat sie im Jahr 2000 mit aufgebaut.

 

Der aktuelle Vorstand hat mir verraten, wie dankbar sie dafür sind, dass Astrid dem Verein bis heute mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch wenn sie heute nicht mehr jede Aufgabe übernimmt, ist sie mit ihrer langjährigen Erfahrung immer ansprechbar, unterstützt bei Fragen und hilft, wo sie kann. Das wird sehr geschätzt – und dafür sind alle sehr dankbar.

 

Ehrenamt ist meinem Frauchen wichtig – deshalb hat sie von Anfang an Verantwortung übernommen.
Als Organisatorin, frühere Pächterin des Platzes, Vorsitzende und in vielen weiteren Rollen. Sie hat überall mit angepackt und immer mit Freude mitgemacht. Alle Hundesportarten im Verein kennt sie. Sie ist vielseitig, erfahren – und möchte heute, mit Ü70, vor allem aber nur noch ihre eigene Gruppe betreuen. Ich finde, nach so vielen Jahren voller Einsatz und Herzblut darf man sich das auch einfach gönnen.

Man könnte sagen: Mein Frauchen ist ein echtes Urgestein im Rainbow Agility Team. Nicht wegen ihres Alters – sondern wegen ihrer Erfahrung und der vielen Jahre, in denen sie den Verein begleitet und mit aufgebaut hat.

 

Ich hoffe sehr, dass ich noch lange sonntags mit ihr auf unseren Hundeplatz kommen kann.
In unserer Gruppe ist immer etwas los: viele vierbeinige Kumpels, spannende Gerüche und abwechslungsreiches Training, bei dem wir auch richtig rennen dürfen.

Sonntags gibt es bei uns aber nicht nur Training für uns Hunde. Nach dem Training ist auch für die Zweibeiner gesorgt – mit Kaffee und selbst gemachtem Kuchen. Dann sind alle zusammen, reden, lachen und genießen die gemeinsame Zeit.


Montags war ich früher auch in der Spürhundesportgruppe dabei. Das habe ich wirklich gerne gemacht – Astrid sagt immer, ich sei eine echte Supernase. Auch wenn wir aktuell nicht mehr gemeinsam in der Gruppe trainieren, üben wir trotzdem weiter. So gut es geht, ganz in Ruhe und bei uns zu Hause. Denn eine Spürnase bleibt schließlich eine Spürnase, auch wenn ich manchmal etwas hippelig bin. 🐾😉

 

Und wenn man mich nach unserem Motto fragt, würde ich sagen:
Ehrenamt ist wichtig und richtig. Und mein Ehrenamt ist es, sonntags unsere Gruppe zu bereichern – mit guter Laune, Bewegung und einer feinen Nase.

 

🎶 Ihr Song: Klassik

 

Lieber Cash und vor allem liebe Astrid!
Wir sind sehr stolz, Dich Astrid, nun schon 28 Jahre als loyales Mitglied, aber auch Mitgründerin und Übungsleiterin sowie ehemaliges Vorstandsmitglied im Verein willkommen zu heißen!

12.12.2025

Koszmo hält Blickkontakt
Kozmo

Wir stellen vor: Kozmo & sein Frauchen Corina
 

Seit fast zwei Jahrzehnten ist Corina Teil des Rainbow Agility Team – seit 2005/2006 Mitglied und von 2015 bis 2025 als Kassenwartin im Vorstand aktiv.

In dieser Zeit wurden viele Herausforderungen gemeistert: 2015 wurde der gesamte Vorstand neu besetzt, im selben Jahr traf eine Windhose das Vereinsgelände, und 2023/2024 stand der Verein sogar kurz vor der Auflösung. Doch mit Zusammenhalt und Engagement wurde jede Krise überwunden. 

 

Kozmo selbst kam durch einen traurigen Zufall ins Leben seiner Familie:

Nach dem Verlust des vorherigen Hundes entdeckten sie auf der TASSO-Seite zufällig seinen Steckbrief.

„Die Nähe zur Pflegestelle und ein Telefonat genügten – wir haben einen Termin vereinbart, kamen, sahen und er siegte“, erzählt sein Frauchen mit einem Lächeln.

 

Heute ist Kozmo vier Jahre alt – ein freundlicher, verschmuster, gelehriger und sozialverträglicher Gordon-Setter-Mix mit einer großen Portion Quatsch im Kopf, der jeden zum Lächeln bringt. 

 

Im Verein ist Kozmo in der Flexi-Gruppe und der SHS-Gruppe aktiv. Besonders schätzt sein Frauchen das breite Sportangebot, die geselligen Treffen bei Wandertagen und Festen sowie die vielen Möglichkeiten, sich in Seminaren und Workshops weiterzubilden.

 

Dass die Verbindung zum Verein schon lange besteht, zeigt auch eine kleine Geschichte aus der Anfangszeit:

„Wir hatten mal eine Wanderung mit meinem ersten Hund Laila in Guntersblum. Mein Mann Uwe passte auf Laila auf, ich auf unseren damaligen Hund Harvey. Und wie das so ist – Uwe erzählte und passte kurz nicht auf. Auf einmal war Laila verschwunden! Wir haben gesucht, die Strecke zurückgelaufen – und dort lag sie schließlich ganz ruhig vor unserem Auto und hat auf uns gewartet. So ein schlauer Hund war das!“

 

Heute sind Uwe und Corina gemeinsam im Verein – mit einer Familienmitgliedschaft, die zeigt, wie stark die ganze Familie inzwischen mit dem Rainbow Agility Team verbunden ist. 

 

„Vorbei sind die Zeiten, in denen Hunde nur für Haus und Hof angeschafft wurden. Heute stehen Freude, Lernen und Gemeinschaft im Vordergrund – und genau das leben wir hier im Verein.“
 

Und wenn man die besondere Verbindung zwischen Kozmo und seinem Frauchen in einem Lied ausdrücken müsste, ...

dann wäre es wohl „Was immer es ist“ von Glashaus – ein Song über Vertrauen, Nähe und das Gefühl, angekommen zu sein.

 

🎶 Kozmos Motto:„Hauptsache Spaß!“


Liebe Corina, Uwe & Kozmo, schön dass ihr ein Teil unseres Vereins seid!

 

 

05.12.2025

Für Whoopy keine Hürde
Da lacht Whoopy

Wir stellen vor: Marion, Werner & Whoopy

Manchmal sind es Zufälle, die das Leben verändern. So war es auch bei Marion, Werner und Whoopy.

„Werner hat immer gesagt: Wenn ich in Rente gehe, möchte ich einen Hund.“
Und genau in dieser Zeit kam eine Nachricht von einer Freundin aus dem Tierschutz "Active Friends for People and Dogs e.V": „Ich habe da einen Hund, der könnte zu euch passen.“

Ein Foto. Ein Video.
„Da war’s um ihn geschehen“, erzählt Marion lachend. „Ich habe gefragt: Willst du männliche Verstärkung?
Er hat’s gesehen – und sich sofort verliebt.“

 

So zog Whoopy im November 2018 ein.
Zu Beginn war er unsicher – Treppe laufen? Unmöglich. 

Doch mit Geduld, Box-Tragen, kleinen Schritten und liebevoller Konsequenz wurde aus dem schüchternen Hund ein mutiger Begleiter.  

 

Seit dem Frühjahr 2019 gehören die drei zum Rainbow Agility Team.
„Wir haben online gesucht, waren zuerst auf dem falschen Platz – und dann zum Glück hier gelandet.
Gleich am ersten Tag wohlgefühlt, 10er-Karte gekauft – und geblieben.“

 

Nach der Basisgruppe ging es weiter zu den Kolibris – und dort sind sie bis heute.
„Whoopy liebt die Vielfalt“, sagt Werner. „Hütchen, Labyrinthe, Suchaufgaben – das liegt ihm. Und Fleischwurst suchen unter Pylonen kann er sowieso.“
Auch wenn er gerne mal eine Pylone umschmeißt, bevor sie überhaupt steht. 😄

Spielen mit anderen Hunden ist nicht so seins – er bleibt lieber für sich, geht seinen Weg am Zaun entlang, beobachtet, sortiert, denkt.
„Er rennt kurz mal mit, aber stundenlang spielen ist nicht sein Ding. Und das ist völlig okay“, sagt Marion.

 

Der Alltag hat sich durch das Training spürbar verändert:
„Früher hat er gezogen wie ein Ochse. Jetzt läuft er ruhiger, ausgeglichener.
Er ist nicht perfekt – aber er ist unser Whoopy. Und wir sind stolz auf jeden Fortschritt.“

 

Sein Mittag-Highlight ist legendär:
Das Joghurtbecher- bzw Puddingbecher-Ritual.
„Sobald der Becher knistert, steht er da. Deshalb kaufen wir meistens Vanillepudding – damit’s was zu teilen gibt.“ 🥄🐾

Und wenn er nicht gerade Pudding und Joghurt riecht?
„Dann liegt er in seinem Bett und genießt den Abend. Das ist sein persönliches Glück.“

 

Spitznamen: Mausebär, Knuddelbär, Stinker, Süßer

 

Was ihnen am Verein am meisten gefällt?
„Der Zusammenhalt. Die Gemeinschaft. Man hilft sich, lacht miteinander, unternimmt etwas gemeinsam – Wandertage, Feste, Training.
Hier fühlt man sich aufgehoben.“

 

🎶 Ihr Motto: „Gemeinsam den Alltag genießen – mit Geduld , Humor und Joghurt bzw Puddingbecher.“
🎵 Ihr Song: „Hundeherz“ – Tera Kira

 

Liebe Marion, lieber Werner und Whoopy, wir sind sehr stolz Euch in unserem Verein zu haben!

 

 

 

28.11.2025

Bobby im Anflug
Bobby, der Mioritic

Wir stellen vor: Elke & Bobby

Elke bringt gleich ein kleines Hunderudel mit: Molly, Henry – und Bobby, der Jüngste im Trio.


Seit dem 7. Dezember letzten Jahres gehört Bobby zu ihr, und seine Reise dorthin war alles andere als leicht.

Bobby kommt aus Rumänien, wo er eigentlich als Herdenschutzhund arbeiten sollte. Doch er war viel zu sensibel für diese harte Aufgabe.

Man setzte ihn aus und band ihn an, sich selbst und dem nahenden Tod überlassen.
Zwei Männer fanden ihn, päppelten ihn mit Brotstücken auf und brachten ihn in das rumänische Tierheim Casa Cainelui. Dort blieb er nicht lange:
„Ich habe sein Foto gesehen und war sofort schockverliebt“, erzählt Elke.

 

Über die Tierschutzorganisation des Tierheims Casa Cainelui konnte Elke ihn am Tierheim Heilbronn schließlich in Empfang nehmen – ein Hund, der mehr Fell verloren hatte, als ihm guttut, und aussah wie ein Häufchen Elend. Heute erinnert nur noch ein Foto daran, wie schlimm sein Start war.

 

Im Januar kam Elke mit ihm das erste Mal in den Verein.
Bei Rosa probierten sie Treibball und Longieren aus.
„Beim Treibball hatte er anfangs Angst vor dem Ball“, sagt Elke. „Aber inzwischen hat er deutlich mehr Mut.“
Was er dagegen sofort mochte und wobei er mit Spaß dabei ist: Longieren – dort konzentriert er sich, bleibt dran und läuft inzwischen sogar tapfer durch den Tunnel.

 

Bobby ist ein freundlicher, junger Hund, der es liebt, mit anderen zu spielen und die Nähe seiner Menschen zu spüren.
Er wird im November zwei Jahre alt und gehört einer rumänischen Hunderasse, dem Mioritic, an.

 

Drei Worte, die ihn beschreiben:
🧸 kuschelig, 💞 verschmust, 🐶 anhänglich.

 

Am Verein schätzt Elke besonders die Basics, die vermittelt werden, und das nette Miteinander. Man fühlt sich willkommen – auch wenn sie wegen ihrer drei Hunde nicht alle Freizeitangebote wahrnehmen kann.


Für Bobby hat das Training viel verändert:
„Er ist selbstbewusster geworden. Früher hatte er vor allem Angst – vor Mülltonnen, vor Fahnen, eigentlich vor allem. Das ist heute viel besser.“

 

Sein Lieblingsmoment am Tag ist sehr eindeutig:
Kuscheln. Viel. Und am liebsten im Bett – mit allen zusammen.
„Das Zusammensein ist für ihn das Schönste überhaupt“, sagt Elke.

 

Bobby: Als Herdenschutzhund gegen Bären untauglich (und wer könnte es ihm verdenken?) – dafür unangefochtener Sieger der Herzen und Meister im Kuscheln. Mehr muss man nicht können.

 

Ihr Motto: „Immer prima.“

Ihr Lied: Lost – Coldplay

 

Liebe Elke und euer tolles Rudel: Schön, dass ihr ein Teil unseres Vereins seid! 

 

 

 

14.11.2025

Trotz eingeschränktem Sehen auch beim Springen über Hürden unaufhaltsam
Maya beim Treibball

Wir stellen vor: Silvia & Maya

Silvia ist seit 2016 Teil des Rainbow Agility Teams – gemeinsam mit ihrer treuen Begleiterin Maya, einer spanischen Hütehund-Mixhündin aus der Tierherberge Egelsbach.

„Wir haben uns über eine Tierschutzorganisation kennengelernt“, erzählt Silvia. „Maya war damals vier Jahre alt – und von Anfang an war klar: Wir gehören zusammen.“

Heute ist Maya 14 Jahre alt und fast blind, aber ihr Lebensmut ist ungebrochen.

 

„Neulich ist sie einfach zwischen zwei dünne Stäbe gesprungen und ein Podest hinunter, als wäre sie vier Jahre und macht noch viele andere spontane Stunteinlagen. Dann weiß ich: Sie hat immer noch Lust aufs Leben und Bewegung.“

 

Gemeinsam sind die beiden in der Treibball-, Longier- und Flexigruppe aktiv.

„Ich habe alles Mögliche ausprobiert – auch Agility, aber das war nichts für meine Knochen“, lacht Silvia.

„Treibball und Longieren machen mir Spaß, weil sie viel mit Körpersprache und Vertrauen zu tun haben. Und in der Flexigruppe ist von allem etwas dabei – Suchen, Tricks, Dogdance. Das ist perfekt für uns.“

 

Für Silvia ist klar: Auch ältere oder gehandicapte Hunde brauchen Bewegung und Auslastung.

„Maya ist sehbehindert, aber sie macht immer noch mit – in ihrem Tempo. Diese Sportarten sind ideal, weil sie sich anpassen lassen. Für Hunde wie Maya gibt es immer Möglichkeiten, aktiv zu bleiben.“

 

Beim Training dürfen Leckerlis, Freude und Spaß nie fehlen – und natürlich viel Lob.

Und wenn die beiden zu Hause sind, wird getanzt:

„Wir lieben Dogdance! Unser Lied ist ‚Cant take y eyes off you‘. Wir haben sogar eine kleine Choreo – und wenn das Lied läuft, tanzen wir einfach durchs Wohnzimmer.“

 

Mayas Spitzname: Süße Maus

 

Auch Silvia ist inzwischen Übungsleiterin – etwas, das sich eher zufällig ergeben hat.

„Wie die Mutter zum Kind“, sagt sie lachend.

„Ich habe lange Treibball trainiert, und als zwei Trainerinnen aufgehört haben, wurde jemand gesucht. Eigentlich wollte ich das gar nicht machen – aber dann haben wir uns im Team zusammengetan. So bin ich reingewachsen.“

 

Heute leitet Silvia gemeinsam mit Rosa die Gruppen für Longieren und Treibball.

„Ich bin stolz, dass wir so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben – und dass alle mit Freude dabei sind. Ich habe hier viel gelernt: über Körpersprache, über Bindung, über Vertrauen. Und vor allem, dass man gemeinsam wachsen kann.“

 

Was Silvia besonders am Verein schätzt:

„Die Leute hier sind herzlich, offen und hilfsbereit. Man unterstützt sich gegenseitig, lacht viel – und hat einfach Spaß zusammen.“

Und wenn man Silvia fragt, warum jemand in den Verein kommen sollte, sagt sie:

„Weil es gut für die Bindung zum Hund ist – und für Herz und Seele.

Hier findet jeder Mensch und jeder Hund seinen Platz.“

 

Ihr Motto: „Mit Freude, Vertrauen und Bewegung durchs Leben.“

 

Liebe Silvia mit Maya - schön, dass ihr Teil unseres Vereins seid!