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Treibball

Treibball wurde von Jan Nijboer entwickelt, um Hütehunden auch ohne Schafsherde eine passende Beschäftigung zu bieten.
Zwar erinnert die Sportart in Teilen an das Hüten, dennoch ist es umstritten, Treibball direkt damit zu vergleichen.

Im Kern ist Treibball eine abwechslungsreiche und artgerechte Beschäftigung für Mensch und Hund, bei der sowohl der Bewegungsdrang als auch die geistige Auslastung der Vierbeiner voll auf ihre Kosten kommen.

Anstelle von Schafen werden acht Gymnastikbälle verwendet, die der Hund – unter Anleitung seines Hundeführers – möglichst schnell in ein Tor treiben soll.
Die Bälle sind einige Meter vom Tor entfernt in Form eines Dreiecks aufgestellt, ähnlich wie beim Billard.
Der Hund wird vom Hundeführer an die Spitze des Dreiecks geschickt und treibt dann einen Ball nach dem anderen ins Tor.
Währenddessen lenkt der Hundeführer seinen Hund gezielt und schickt ihn nach jedem Treffer erneut los – bis alle acht Bälle „zu Hause“ sind.

Treibball erfordert, dass der Hund auf große Distanz kontrollierbar bleibt, sich zügig entfernt und auch aus der Ferne dirigieren lässt.
Bei Turnieren wird in verschiedenen Leistungsklassen gestartet (Fun-Klasse sowie Klasse 1–3).

Da Treibball im Vergleich zu Agility eine geringere körperliche Belastung darstellt, eignet es sich auch hervorragend für ältere Hunde oder Hunde mit körperlichen Einschränkungen.

 

Ansprechpartner: Silvia Witke, Rosa Oho
E-Mail: 

Clea bringt den Ball gerne zum Rollen
Laika manövriert den Ball über die Wippe
Das Runde muss duch das Runde